In der Hypnose geht es darum, dass der Patient in einer veränderten Bewusstseinslage, durch Visualisierung oder Suggestion dem Therapieziel durch entsprechende Reaktionen näher kommt. Die Hypnose erzeugt eine Tiefenentspannung und ist darum sowohl kein Schlaf- als auch kein Wachzustand. Der Patient kann Entlastung, Ruhe, Entspannung, eine innere Gelöstheit oder Schmerzfreiheit, sowie Anreize zur Problemlösung erleben.

In dieser Phase wird psychisch mehr Freiraum gewonnen, innere Bezugsrahmen werden mental erweitert und Handlungsspielräumen wird mehr Platz gegeben. Die Hypnose wirkt sich positiv auf das Individuum aus und stärkt es in seiner Persönlichkeit. Traumata können aufgefunden und bearbeitet werden.

Während des hypnotischen Zustandes kann der Angstpatient Sicherheit und Ruhe erfahren. Der an Depressionen leidende Patient kann sich wieder motivieren und mit neuer, positiver Kraft erfüllt fühlen.

Der sich in der Krise befindende Patient kann sich einen Tag in der Zukunft vorstellen, an dem das Problem gelöst sein wird. Dadurch erlebt er deutlich, wie sich ein Gefühl der Erleichterung und Bereicherung breitmacht.

Der Glaube Hypnose mache abhängig oder in der Hypnose sei man dem Hypnotiseur ausgeliefert ist falsch. Auch kann der Patient nicht zu unfreiwilligen Handlungen missbraucht werden. Der Therapeut kann leider aber auch nicht auf magische Art und Weise, möglichst innerhalb einer Sitzung, alle Probleme für den Patienten lösen.